Postkarten und Bilderrahmen...

Postkarten in Bilderrahmen an die Wand hängen: Das geht doch gar nicht oder ist nur was für Leute, die einfallslos und wenig kreativ sind, und/oder kein Geld haben oder ausgeben wollen für richtige Kunstdrucke in teuren großen Rahmen an ihren Wänden. Entweder möchte man lustige, nachdenkliche oder sinnliche Postkarten an seinen Wänden haben, dann dekoriert man sie aber auch auf lustige oder sinnliche und kreative Art und Weise. Oder man ist eher der klassische Typ der gern Kunst an seinen Wänden hat, dann wählt man aber auch einen mehr oder minder teuren großen Kunstdruck und den passenden Bilderrahmen.

Naja, zugegeben, ein wenig haben wir auch mal so gedacht. Und standen tatsächlich eines Tages vor der Aufgabe, die Wände in unserer Wohnung möglichst individuell zu gestalten, ohne dass es viel kosten oder viel Arbeit machen sollte. Also: Postkarten mit lustigen Sprüchen und Motiven, Bilderrahmen, "chaotisch" an der Wand verteilt, fertig. Das Ergebnis hat uns positiv überrascht...

vorher:
Leere Wand ohne Postkarten
nachher:
Wand mit Postkarten in Bilderrahmen

... und doch auch irgendwie ernüchtert. Die Wand war individuell gestaltet, hat uns und unsere Besucher angesprochen, und uns auch nach einigen Wochen noch gefallen. Aber..., bei genauerem Hinschauen hatte es uns dann doch nicht so richtig überzeugt. Irgendwie fehlte das gewisse Etwas. Das hier zum Beispiel:

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Kurz: Egal ob Postkarten mit lustigen oder nachdenklichen Motiven, oder Kunstpostkarten von bekannten oder weniger bekannten Künstlern; mit dem richtigen Rahmen in der richtigen Größe und Farbe und Passepartout oder Einleger bleibt nur eins festzustellen: Postkarten und Kunstpostkarten in handelsüblichen Bilderrahmen an die Wand zu hängen, ist eine beeindruckend kreative und individuelle Art, sich seine ganz persönliche Note in seiner Wohnung zu schaffen:

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Soviel zur Einleitung, wir wollen hier ja keine Werbung für Bilderrahmen machen, sondern zeigen, wie man zu seinen Postkarten den passenden Rahmen in der richtigen Größe und Aufmachung findet...

Der "passende" Rahmen

Hat man sich entschieden, seine neuen Postkarten oder Kunstkarten in Bilderrahmen zu präsentieren, stellt sich natürlich als erstes die Frage nach dem passenden Rahmen. Oder genauer:

  1. Welche Größe soll der Rahmen haben?
  2. Welche Form und Farbe wählt man für den Rahmen?
  3. Soll ein Passepartout oder Einleger verwendet werden und wenn ja, in welcher Farbe?
  4. Aus welchem Material soll der Bilderrahmen gefertigt sein?

Eigentlich sind es nur diese 4 Fragen, die zu beantworten sind. Bei genauerer Betrachtung ist das aber meist gar nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Irgendwie hängen die Fragen miteinander zusammen und lassen sich nur schwer einzeln beantworten. Und...: Rahmen und ein eventuelles Passepartout müssen sowohl zum Bild passen als auch mit dem umgebenden Raum harmonieren.

Gar nicht so einfach. Doch der Reihe nach...

1. Die richtige Rahmengröße

Basis für die Auswahl der Rahmengröße ist natürlich zweifelsfrei die Größe des zu rahmenden Bildes. In unserem Fall also Postkarten. Unsere Postkarten und Kunstpostkarten haben alle das Standardformat A6, also 10,5 x 14,8 cm, und passen damit in einen handelsüblichen Bilderrahmen der Größe 10 x 15 cm. Achtung: Unser Hundertwasser-Sortiment bildet hier eine Ausnahme, diese Kunstkarten sind etwas größer als A6 und passen deshalb nicht in einen 10 x 15 cm-Rahmen. Was aber nicht schlimm ist, wir empfehlen für diese Karten ohnehin einen größeren Rahmen mit Passepartout.

Tipp: Die Größenangaben bei Bilderrahmen beziehen sich immer auf die Maße von Glas und Rückwand. Da der Rahmen nach vorn natürlich das Glas halten muss, ergibt sich ein etwas kleinerer sichtbarer Ausschnitt. Bei den meisten Bilderrahmen zieht man zur Berechnung dieses Ausschnitts etwa 4 mm auf allen Seiten ab.

Neben der Größe des Motivs kommt es für die "richtige" Rahmengröße aber noch auf zwei weitere Aspekte an:

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Welche "Wertigkeit" möchte man dem präsentierten Motiv zukommen lassen? Grundsätzlich gilt: Ein Bild, erst recht eine eher kleine Post- oder Kunstkarte, wirkt in einem größeren Rahmen mit einem Passepartout wesentlich wertiger, als ein einem Rahmen exakt passender Größe. Passepartouts unterstreichen darüber hinaus durch die entstehende Tiefenwirkung noch zusätzlich das Motiv und lenken den Blick gezielter auf den Inhalt. Daneben bietet ein größerer Rahmen mit Passepartout oder farbigem Einleger noch die Möglichkeit, gezielt mit den Farben von Motiv, Passepartout und Rahmen zu "spielen" und mit Blick auf den künftigen Aufhängeort eine zusätzliche Wirkung zu erreichen.

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Schlußendlich spielt natürlich auch die Frage eine Rolle, wo genau die Bilder aufgehängt werden. Eine einzelne Postkarte im Rahmen? Eine Collage aus mehreren verschiedenen Motiven? Hier lassen sich kaum allgemeingültige Tipps geben, zu sehr hängt diese Frage sowohl vom Raum und dessen Gestaltung und Möblierung als auch vom persönlichen Geschmack ab.

Tipps: Ein vertikal aufgehängter Bilderrahmen lässt einen Raum größer wirken, ein horizontal angebrachter Rahmen veranlasst das menschliche Auge hingegen, dem Raum mehr Breite zu verleihen. Hängen Rahmen allein über kleineren Möbelstücken, entfalten sie wenig Wirkung, wenn sie zu klein gewählt sind. Eine Collage aus mehreren kleinen Rahmen kann hingegen der Wirkung eines großen wuchtigen Schranks entgegen wirken. Und: Hängen Bilderrahmen zu nah an Fenster- und Türöffnungen, verlieren sie schnell ihre Wirkung, da die Aufmerksamkeit des Betrachters eher auf die große Öffnung gelenkt wird. Generell gilt: Bilderrahmen sollten immer auf Augenhöhe angebracht werden. Bei Collagen aus mehreren Rahmen gilt dies für die "Mitte" der Rahmengruppe.

2. Die passende Form und Farbe des Bilderrahmens

Nachdem die Größe des Rahmens für die neue Postkarte oder Kunstkarte feststeht, stellt sich als nächstes die Frage nach dem Profil und der Farbe. Insbesondere Bilderrahmen aus Aluminium gibt es in unzähligen Formen und Profilen, von ganz schmal und unscheinbar bis hin zu "extravagant". Nicht minder gering ist zumeist die Auswahl an Farben. Für Rahmen aus Kunststoff gilt dies nicht minder, wenngleich hier die Auswahl an Profilen etwas eingeschränkter ist.

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Ganz klassisch gilt: Rahmenart und -farbe, Passepartout und Bild sollten möglichst eine Einheit bilden und idealerweise auf den umgebenden Raum abgestimmt sein. Ein gut ausgewählter Rahmen stärkt das Bild und lenkt den Blick des Betrachters auf das Motiv. Im Zweifel sollte die Farbe des Rahmens "neutral" sein, also im wesentlichen silber oder schwarz. Soll es mehr Farbe sein, sucht man die bestimmende Farbe des Motivs und richtet die Rahmenfarbe danach aus. Wichtig ist hier, dass die Rahmenfarbe nicht "stärker" als die entsprechende Farbe im Motiv ist. Ein Motiv mit viel kräftigem Blau verträgt zumeist eher keinen kräftigen blauen Rahmen. Einen hell- oder matt-blauen Rahmen dagegen schon.

So wie die Farbe des Rahmens eher hinter das Motiv treten sollte, darf der ideale Rahmen natürlich auch in seiner Form das Bild nicht domieren. Hierbei gilt: Je größer der Rahmen, desto breiter und durchaus ausgefallener darf er sein. Vorausgesetzt, man schafft es, mit einem gut ausgewählten Passepartout den Blick des Betrachters wieder zurück ins Zentrum zu lenken.

Soweit zu "ganz klassisch gilt"... Gerade wenn man seine Wände mit lustigen Spruchpostkarten dekorieren möchte, darf die Chance durchaus genutzt werden, auch bei der Rahmenwahl die klassischen Konventionen mal ein wenig über Bord zu werfen. Eine klassische Kunstpostkarte von Vincent van Gogh oder eine Hundertwasser-Kustkarte würde man wohl eher nicht so präsentieren:

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Im Internet finden sich tausende Tipps und Empfehlungen zur Auswahl von Bilderrahmen. So groß die Menge, so vielfältig sind auch die unterschiedlichen Meinungen. Ob ein Rahmen zu einem Motiv passt, lässt sich vielleicht noch mit einigen Standard-Empfehlungen beschreiben. Spätestens wenn es darum geht, dass der Rahmen natürlich auch zum künftigen Raum, in dem er hängen wird, passen soll, wird es fast unmöglich. Hier ist dann doch noch das gute alte Bauchgefühl gefragt.

3. Passepartout oder Einleger?

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Passepartouts bieten vielfältige Möglichkeiten zur Präsentation eines Bildes, die uns gerade bei der Dekoration von Postkarten in Bilderrahmen sehr zugute kommen. Dank eines Passepartouts kann man auch für eine eher kleine Postkarte einen eher großen Rahmen wählen und so die Wirkung der Karte erheblich steigern.

Neben dem zusätzlichen breiten Rahmen, den ein Passepartout um das Motiv legt, erzeugt es außerdem durch seine Stärke auch eine gewisse Tiefenwirkung, die - verbunden mit dem Schrägschnitt - den Blick des Betrachters zusätzlich ins Zentrum und damit auf unsere Post- oder Kunstkarte lenkt.

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Anstelle eines Passepartouts kann auch passend zugeschnittener farbiger Tonkarton als Einleger verwendet werden, wobei dann natürlich die zusätzliche Tiefenwirkung eines Passepartouts entfällt. Spannend wird es, ein Passepartout mit größerem Ausschnitt zu wählen und mit einem farbigen Tonkarton zu kombinieren. Dazu im folgenden Abschnitt mehr.

Für Passepartouts werden immer zwei Größen angegeben: Die Größe des Passepartouts selbst, die natürlich zur Größe des Bilderrahmens passen muss. Als zweite Angabe steht die Größe des Ausschnitts des Passepartouts.

Passepartout: Welche Größe für den Ausschnitt?

Für die Größe des Ausschnitts eines Passepartout gilt prinzipiell das gleiche wie bei der Größe eines Rahmens. Die Maße werden als "Nenn-Maße" des Motivs angegeben, also beispielsweise 10 x 15 cm. Genau wie bei Bilderrahmen ist auch der Ausschnitt eines Passepartouts ca. 4 mm auf allen Seiten kleiner.

Nun könnte man meinen, dass die Größe des Ausschnitts natürlich genau zum einzurahmenden Motiv passen muss. Prinzipiell ist dies auch die gängigste Variante, wenngleich es durchaus noch etwas "edeler" geht. Passepartouts bestehen aus mehrlagigem sehr hochwertigen weißem Karton, die oberste Lage ist dann in der gewünschten Farbe beschichtet. Im Regelfall hat der Passepartoutkarton eine Stärke von ca. 1,4 mm. Der Bildausschnitt wird nun nicht gerade ausgeschnitten, sondern schräg, wodurch unabhängig der eigentlichen Farbe noch ein schmaler innerer weißer Rand entsteht. Wählt man nun einen Passpartoutausschnitt, der größer als das Motiv ist und kombiniert das ganze mit einem farbigen Einlegekarton, lassen sich wundervolle Effekte erreichen:

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Passepartout: Die "richtige" Farbe

Für die Farbe des Passeportouts gilt prinzipiell das gleiche, wie bereits zur Farbe des Rahmens geschrieben. Mit allzu forschen Experimenten sollte man hier allerdings vorsichtig sein. Aufgrund der Breite und damit Dominanz eines Passepartouts empfiehlt es sich, eher den klassischen Tipps zur "korrekten" Farbwahl zu folgen

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Das Passepartout soll die Wirkung des Motivs unterstreichen, nicht totschlagen. Hierbei gilt: Im Zweifel lieber einen schlichteren Farbton wählen. Weit wichtiger als bei der Rahmenwahl ist es, aufgrund der Größe des Passepartouts, auch die künftige Umgebung des Bildes zu betrachten. Anhaltspunkt ist das Farbspektrum des zu rahmenden Motivs. Die dominanteste Farbe im Bild ist zumeist eher nicht die erste Wahl für das Passepartout, sonst wird das Motiv zumeist übertönt und gerät aus dem Blick. Besser ist es, eher eine weniger dominante Farbe aus dem Bild zu wählen und das Passepartout daran zu orientieren. Orientieren heißt: Die Farbe des Passepartouts sollte nicht der gewählten Farbe entsprechen, sondern ihr ähneln und heller oder auch dunkler sein.

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Fällt es schwer, eine konkrete Farbe aus der zu präsentierenden Postkarte als Anhaltspunkt für die Farbe des Passepartouts zu wählen, reicht es vielleicht auch schon aus, zu ermitteln, ob das Motiv eher warm oder eher kalt domiert wird. Als warme Farben gelten rot, orange oder gelb, als kalte Farben blau, grün oder grau. Zu einem warmen Motiv passt dann auch ein warmes Passepartout und umgekehrt. Auch hier ist es hilfreich, nebem dem Motiv auch die Wand zu betrachten, an der die Post- oder Kunstkarte künftig hängen wird. Eine interessante Möglichkeit ergibt sich, wenn im Einleger oder Passepartout exakt die Farbe der Wand wieder aufgegriffen wird.

Schlußendlich gilt es noch, auch die Wirkung der Passepartoutfarbe auf die Farben des zu rahmenden Motivs zu betrachten. Ein schwarzes Passepartout bringt die Farben des Bildes eher zum "leuchten", während ein Passepartout das Motiv eher abschwächt, je näher es farblich am Motiv liegt. Im Zweifel empfiehlt es sich dann, ein "neutrales" Passepartout in weiß oder creme zu wählen.

Weiter oben hatten wir schon die Möglichkeit aufgezeigt, ein Passepartout mit einem Ausschnitt zu wählen, der größer als die zu rahmende Postkarte oder Kunstpostkarte ist. Dies kann äußerst edel wirken und zu einem echten Hingucker werden, stellt aber auch zusätzliche Ansprüche. Neben der Farbe von Rahmen und Passepartout muss bei dieser Variante schließlich auch noch die Farbe des Einlegers für den inneren Ausschnitt ausgesucht werden.

Theoretisch die einfachste Variante ist es, den Einleger in der gleichen Farbe zu wählen wie das Passepartout selbst. Auf diese Weise bleibt es bei nur einer Farbe, hinzu kommt durch den Schrägschnitt des Passepartouts der edel wirkende Effekt des zusätzlichen weißen Rahmens. Praktisch ist diese Variante - außer im Fall von schwarz - eher schwierig. Passepartouts gibt es in sehr vielen Farben, Tonkarton zum Einlegen erst recht, beides in der selben Farbe zu finden, ist faktisch unmöglich. Abhilfe bringt hier die Verwendung eines zweiten Passepartouts der gleichen Farbe mit kleinerem Ausschnitt:

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Eine andere Möglichkeit ist es, den inneren Einleger Ton in Ton zum Passepartout zu wählen, oder auch einem deutlich anderen Ton. Diese Variante kann zusätzliche dekorative Akzente setzen und die Gesamtwirkung des Werkes stärken - allerdings auch das genaue Gegenteil erreichen. Hier die richtigen Farben zu treffen, ist schwierig und am besten ist Ausprobieren mit verschiedenen Einlegern angeraten.

Eine weitere sehr interessante Variante ergibt sich, wenn der innere Einleger nicht auf das Passepartout abgestimmt wird, sondern auf den Rahmen oder auch die Farbe der Wand, an der das Motiv künftig hängen soll:

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4. Das Material des neuen Bilderrahmens

Größe, Form und Farbe sowie die Frage nach dem passenden Einleger oder Passepartout sind nun geklärt. Bleibt zum Schluss noch die Frage nach dem richtigen Material des neuen Rahmens. Grundsätzlich gibt es Bilderrahmen aus Holz, Kunststoff oder Aluminum, daneben noch rahmenlose Bilderhalter. Im Kontext dieses Artikels steht für uns die Frage nach Kunststoff oder Aluminium.

Kunstoffrahmen: Große Farbauswahl zum günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis

Bilderrahmen aus Kunststoff sind bei weitem nicht so schlecht wie ihr Ruf, und in vielen Situation durchaus als erste Wahl zu betrachten. Neben dem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis bieten Kunststoffrahmen den Vorteil, dass es sie faktisch in jeder erdenklichen Farbe gibt. Insbesondere, wenn man bei der Dekoration witziger Sprüche-Postkarten auch hinsichtlich des Rahmens mal ein wenig die klassischen Konventionen verlassen möchte, sind Kunststoffrahmen damit oft erste Wahl.

Nachteilig ist die eher geringe Auswahl an Profilen. Kunstoffrahmen beschränken sich zumeist auf einfache klassische Profile, eine extravagant edle Präsentation erreicht man damit im Regelfall nicht.

Aluminiumrahmen: Gigantische Form- und Effektauswahl in hochwertiger Qualität

Rahmen aus Aluminium sind der Klassiker unter den Bilderrahmen. Neben dem hochwertigen Eindruck, den ein solcher Rahmen gemeinhin hinterlässt, haben sich die Rahmen diese Position wohl vor allem durch die enorme Auswahl an Profilen und Veredlungen erarbeitet. Aluminiumprofile findet man von klassisch schlicht bis ausgefallen und extravagant. Die Farbauswahl ist zumeist nicht ganz so groß wie im Kunststoffbereich, hingegegen trumpfen Alurahmen durch vielfältige Effekte und Veredlungen: gebürstet, poliert, matt, glänzend, und noch einiges mehr.

Diese vielfältigen Oberflächen und Effekte haben allerdings auch ihren Preis. Und, obwohl ein Rahmen aus Metall gemeinhin als robuster und langlebiger gegenüber Kunststoff gilt, sind die Beschichtungen eines Aluminiumrahmens nicht weniger empfindlich als Kunststoff. Häufiges Wechseln der Motive sollte also stets mit Ruhe und Vorsicht erledigt werden.

Ab an die Wand mit den fertigen Rahmen...

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Nachdem nun alle Fragen zur Auswahl des passenden Bilderrahmens zur neuen Postkarte oder Kunstkarte geklärt sind, bleibt nur noch eins zu tun: Den oder die neuen Rahmen an die Wand bringen. Wie vielleicht schon an der einen oder anderen Stelle in diesem Artikel deutlich wurde, bedeutet auch das, mehr als nur einen Nagel in die Wand zu schlagen.

Welche Möglichkeiten es gibt, Spruch- oder Kunstpostkarten in Bilderrahmen geschickt an der Wand zu dekorieren, einzeln oder als Gruppen und Collagen, dazu geben wir Euch demnächst in einem weiteren Artikel in unserer Rubrik Gestaltungsideen ausführliche Tipps und Hinweise.

Bis dahin,

Euer Team von postkarten-universum.de

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